Das aktuelle Kriegsszenario als geopolitisches Ereignis

Das aktuelle Kriegsszenario verunsichert die Anleger sehr. Der deutsche Leitindex startet heute mit einem Verlust von 5% in den Markt. Wie sollte man mit den Kapitalanlagen im aktuellen Umfeld umgehen und welche Schlüsse können aus der Vergangenheit gezogen werden? 

Krieg, Russland, Menschen, Ukraine

Es herrscht Kriegsangst. Das ist auch an den Finanzmärkten zu spüren. Eine Verkaufswelle schickt aktuell die weltweiten Börsen auf Talfahrt. Ein Vorgeschmack war bereits am Montag an den Börsen zu verzeichnen. Daraufhin kam es dann jedoch schnell zu einer gewissen Beruhigung. Durch den nun stattfindenden Krieg startet der DAX jedoch mit einem erheblichen Abschlag von rund 5% in den Donnerstag.

Einige erinnern sich womöglich an eine alte Börsenweisheit: „Kaufen, wenn die Kanonen donnern“. Diese besagt, dass politische Risiken die Finanzmärkte nur kurz im Griff halten und sich die Kurse danach wieder schnell erholen. Die aktuellen womöglich kurzfristigen Verwerfungen können daher in einem solchen Fall als Einstiegsniveau genutzt werden.

„Angstbarometer steigt“

Der Volatilitätsindex – genannt V-DAX – misst die Unruhe am Markt. Dieser schoss die Woche bereits auf 38% nach oben. Das bedeutet, dass sich die Anleger auf hohe Kursschwankungen einstellen sollen. Gleichwohl lag der V-DAX im Frühjahr 2020 zum Corona-Crash fast dreimal so hoch! In Panikstimmung ist die Börse daher nicht.

Trotzdem steigt das Angstbarometer, da mögliche Kriegsauswirkungen auch ökonomische Folgen haben können. Sanktionen könnten daher großen Einfluss auf die Preise haben, da Russland ein wichtiger Lieferant für Erdöl- und Gas ist. Weitere Befürchtungen von möglichen Lieferausfällen trieben zuletzt den Ölpreis in Richtung der 100-Dollar-Marke. All dies kann die aktuellen Inflationsängste in den westlichen Ländern verstärken und das Wachstum bremsen.

Ruhe bewahren

Für das eigene Depot gelte „Ruhe bewahren“. Jetzt hektisch Einzelwerte zu verkaufen sei historisch gesehen eher keine gute Idee. Politische Ereignisse würden selten an der Börse lange dominieren, auch wenn aktuell eher unklar sei, wie sich der Konflikt in Osteuropa weiterhin entwickelt.

Ein Blick in die Vergangenheit

Lassen Sie uns einen Blick in die Vergangenheit wagen und schauen, wie sich die Börsen in früheren Jahren bei besonderen Ereignissen entwickelt haben:

Der „11. September“ bleibt ein Datum was immer in Erinnerung bleibt. Die Finanzmärkte erlebten auch einen historischen Crash. Es dauerte jedoch keine 2 Monate, da waren die Kurse schon auf dem vorherigen Niveau und stiegen danach noch weiter an.

Das britische Referendum war auch ein außergewöhnliches Ereignis, mit dem so die wenigsten gerechnet haben. Laut den Umfragen war mit einem Verbleib zu rechnen, es kam dann jedoch anders. Der Schock war gewaltig und die Börsen brachen innerhalb von 2 Tagen um rund 12% ein. Nur 6 Wochen später waren die Kursverluste wieder aufgeholt.

Allen ist sicherlich noch der Anfang der Corona-Pandemie im Kopf geblieben. Im Frühjahr 2020 waren die Unsicherheiten an den Börsen noch deutlich größer als aktuell. Weltweite Aktienindizes sanken ins bodenlose. Aber auch hier waren die massiven Kursverluste wieder schnell eingeholt. Diese Aufzählung lässt sich noch beliebig fortführen und hätte ähnliche Ergebnisse. Weitere Ereignisse aus der Vergangenheit waren die Annexion der Krim, die Finanzkrise, das Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende, die US-Präsidentschaftswahl 2016 von Donald Trump, die Finanzkrise um Griechenland und so weiter und so fort.

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