Die 5 Säulen der Generationenberatung

Der Begriff der Generationenberatung taucht heutzutage immer häufiger in den Gesprächen mit dem eigenen Finanz- oder Versicherungsberater auf. Was genau dahinter steckt, ist für viele nicht gleich ersichtlich.

Die Generationenberatung splittet sich im Großen und Ganzen in vier Bereiche auf, wobei wir uns für fünf Säulen entschieden haben. Es geht zwar um den Bereich der Vorsorge, jedoch handelt es sich hierbei nicht um die typischen Altersvorsorge oder Versicherungsprodukte. Es geht vielmehr um die eigenen Wünsche, die eigene Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung.

Rechtliche Vorsorge

Die rechtliche Vorsorge befasst sich mit dem Thema der Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Es geht hierbei um die eigene Selbstbestimmung. In einer Vorsorgevollmacht wird ein/mehrere Bevollmächtigte/r festgehalten. Hierbei wird auch festgelegt in welchem Umfang gehandelt werden darf. Der Rahmen bezüglich finanzieller, organisatorischer und/oder medizinischer Vorgänge wird abgesteckt und individuell festgehalten. Die Vorsorgevollmacht bietet dem Bevollmächtigten also Handlungsspielraum als Vertreter des Vollmachtgebers und entlastet so Angehörige und nahestehende Personen in einem Notfall.

Ebenso wichtig ist eine Betreuungsverfügung in welcher man einen „Wunschbetreuer“ festhält oder sogar jemanden ausschließt. Der Gedanke dahinter ist folgender: Sollte man selbst nicht mehr in der Lage sein seine eigenen Angelegenheiten zu regeln, wird vom Gericht ein gesetzlicher Betreuer eingesetzt. Sofern eine Betreuungsverfügung vorliegt, berücksichtigt (in den meisten Fällen) das Betreuungsgericht den festgelegten Wunsch und man verhindert, dass eine fremde Person über die eigenen Finanzen verwaltet und vieles mehr.

Medizinische Vorsorge

Bei der medizinischen Vorsorge spricht man auch häufig von der Patientenverfügung. Sollte man selbst nicht in der Lage sein über medizinische Maßnahmen zu bestimmen, so greift die Patientenverfügung. Eine Entlastung der Angehörigen findet auch hier statt. Man kann bereits vorab Wünsche und Entscheidungen bezüglich vieler medizinischer Fragen festlegen. Beispiele sind hier: künstliche Ernährung, Flüssigkeitszufuhr, bewusstseinsdämpfende Mittel und vieles mehr.

Für uns gehört es auch dazu über das Thema Pflege zu sprechen. Wie bekomme ich eine Pflegekraft für zu Hause? Was kostet ein Pflegeheim? Kann ich heute schon vorsorgen? Kann mir jemand dabei helfen?

Hand, Stift, Schreiben, Kaffee, Papier, Dokument, Formular

Notfallorganisation

Wichtige Unterlagen in einer Notsituation schnell zur Hand haben? Wer wünscht sich das nicht! Immer wieder kommt es dennoch vor, dass Dokumente nicht auffindbar sind oder mühevoll gesucht werden müssen.

Sorgen Sie vor und erstellen Sie einen Notfallordner. Hier finden die wichtigsten Dokumente ihren Platz und die auffallend rote Farbe sorgt für gute Sichtbarkeit. Stellen Sie bei Gelegenheit auch noch einen Finanz- und Versicherungsordner dazu und Sie sind für den Notfall bestens organisiert. Ebenfalls wichtig ist es, im Notfall keine dringenden „To-Do’s“ zu vergessen. Ein Notfallleitfaden oder ein vertrauensvoller Ansprechpartner können hier zur Seite stehen, ein ruhiges Gefühl vermitteln und im Notfall unterstützen.

Finanzielle Vorsorge

Sprechen Sie mit Ihrem Finanzberater, denn auch eine finanzielle Vorsorge ist wichtig. Gemeint ist nicht nur die typische Altersvorsorge, nein. Wir sprechen von langfristigen Anlagen, Notgroschen und Strukturen, um Anderen nicht zur Last zu fallen.

Überdenken Sie Ihre finanziellen Verpflichtungen und Wünsche. Wer könnte in einer Notsituation betroffen sein? Gerade die Angehörigen, Ehepartner und Kinder sind in solch einer Situation betroffen. Sorgen Sie mit kleinen Beträgen und gut geordneten Strukturen frühzeitig vor und haben so eine Sorge weniger.  

Letzter Wille

Ein sehr negativer Gedanke ist der letzte Wille. Viele Menschen verdrängen dieses so wichtige Thema aus Angst sich festzulegen. Aber das müssen Sie nicht!

Spielen Sie die gesetzliche Erbfolge mit Ihrem Berater durch. Passt diese Situation zu Ihren konkreten Wünschen? Was ist IHR letzter Wille? Wichtig ist hierbei: ein letzter Wille ist nicht zwangsläufig ein endgültiger Wille. Überdenken Sie vor allem bei größeren Vermögen oder Immobilien die Konstellation bei einer Erbschaft. Kann es zu Streitigkeiten kommen? Muss das Familienhaus verkauft werden um andere auszubezahlen?

Wenn keine Angehörigen oder Verwandten vorhanden sind, kann es passieren, dass der Staat erbt. Eine Vorstellung die viele Menschen unglücklich macht. Prüfen Sie die Möglichkeit mit Ihrem Erben Gutes zu tun – beispielsweise über eine Stiftung.

Wer wirklich alles nach seinen Wünschen planen möchte und Streit weitestgehend vermeiden will, sollte über einen Testamentsvollstrecker nachdenken. Dieser kann die Familie entlasten und kümmert sich um die Abwicklung der Erbschaft. Auch die Beerdigung kann hier im Detail berücksichtigt werden. Ein Bestatter kann bei Fragen zur Seite stehen und bereits vorab alles festhalten.

Wenn Sie Fragen haben oder sich um Ihre persönliche „Generationenberatung“ kümmern wollen sprechen Sie uns gerne an. Unter der Internetseite www.sogehtalterheute.de finden Sie weitere Informationen.

Ebenfalls kann ich Ihnen unser Webinar zum Thema „Entspannt ausfallen – Vollmachten & Verfügungen kurz erklärt“ am 06.05.2021 um 19 Uhr ans Herz legen.

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